Reisen festhalten – mit der OllO Travel App durch die Winterlandschaft

Der Weg nach Poschiavo mit den Sehenswürdigkeiten des UNESCO Weltkulturerbes war der Auftakt einer turbulenten Reise durch die Bündner Bergwelt. Die Übernachtung war in Poschiavo geplant. Erstaunt waren wir, über die vielen Leute und das rege Dorfleben ausserhalb der Hochsaison. Das historische Hotel Albrici inmitten des Dorfkernes ist so geschichtsträchtig, dass man die Vergangenheit in einzelnen Räumen gänzlich spüren kann. Eine Führung durch die alten Gemächer von früher geben einen bleibenden Eindruck. Die Bündner Spezialitäten in den Restaurants sollte man unbedingt probieren, besonders die in der Hostaria del Borgo. Unheimlich ist die Gedenkstätte mit den vielen Totenköpfen neben der katholischen Kirche. Also nie um Mitternacht dort vorbeigehen. 

Der Schnee kommt doch noch

Wir waren etwas enttäuscht, dass nicht viel Schnee die Berggipfel verdeckten und wünschten uns die weisse Pracht. Unsere Bitte ist erhört worden. Am Morgen lag eine dicke Schneedecke auf der Strasse. Da wir den Glacier Express in St. Moritz erreichen wollten, haben wir uns vorgenommen, den ersten Zug zu erwischen. Das war taktisch eine gute Idee, denn wir hatten den Zug nur für uns alleine. Der Lokomotive ist ein Schneepflug montiert worden. Ohne diesen wäre die Fahrt nach St. Moritz nicht möglich gewesen. Messerscharf haben sich die Blätter durch die Schneebedeckten Schienen gefräst. Eine spektakuläre Reise durch den Schnee hatte begonnen. Schneegestöber, den Sonnenaufgang in der Ferne und vereiste Schneehänge links und rechts der Schienen sind beeindruckend. Ruhe; nur das Rattern des Zuges war zu hören. So etwas einmal zu erleben ist ein Geschenk. Wir konnten wunderbaren Eindrücke mit der OllO World Travel App einfangen.

Kurzfristig umdisponieren

Der erneute Wintereinbruch hat einen Lawinenalarm in Andermatt ausgelöst. Bereits unterwegs, im Glacier Express, sind zwei Herren auf uns zugekommen. Sie haben mit betretener Miene den Entscheid der Bahnleitung verkündet, dass der Zug nur bis Chur fahren wird. Ausser Plan haben sie uns in Thusis aussteigen lassen. So sind wir mit dem Bus durch den Bernina-Tunnel gefahren. Von dort mit der Centovalli Bahn weiter bis nach Domodossola. Dann sind wir umgestiegen und nach Brig weitergefahren. Dort gab es einen erneuten Wechsel. Nach einer langen Reise sind wir endlich in Zermatt eingetroffen. Unseren reservierten Tisch konnten wir leider nicht mehr halten. So gab es nur eine Pizza für uns. Nach einem Verdauungsspaziergang sind wir todmüde ins Bett gefallen und wollten nur noch schlafen, da wir frühmorgens ein Foto des Matterhorns bei Sonnenaufgang eingeplant hatten. Dies natürlich so, dass der Glacier Express für uns noch zeitlich erreicht werden konnte.

Zerbrochene Herzen in Zermatt

Mitten in der Nacht wurde ich geweckt. Lautes Geschrei auf dem Gang. Poldern an der Tür ohne Ende. Da hat wohl jemand den Valentinstag nicht so ausklingen lassen wie vorgesehen. Jemand hat die Nacht vor dem Hotelzimmer verbracht! Am Morgen lagen Schokolade-Herzen zerbrochen auf dem Gang. Das volle Drama-Programm. Hoppla, das habe ich auf meinen ganzen Reisen noch nie erlebt. Das das Leben ist nicht immer aus Zuckerguss. Um wen es sich gehandelt hat, haben wir leider nicht herausgefunden. Das Hotel Post ist zentral gelegen und der Service ausgezeichnet.

Glacier Express, mit der OllO World Travel App auf Augenhöhe

Mit dem Glacier-Express sind wir durch die wunderschöne Landschaft gefahren. Besonders beeindruckend war die Strecke von Andermatt nach Disentis. Tolle Bilder fangen das Erlebnis ein.

Es war ein wunderschöner Ausflug. Bestimmt werde ich die Strecke im Sommer oder Herbst nochmals abfahren und schauen, wie sich die Landschaft in Grün oder im bunten Kleid zeigen wird.

Das OllO World Team kann diese Reise nur empfehlen alle Pins und Pfade findet man in der OllO World Travel App.