Rundreise zwischen zwei historischen Städtchen

Entdeckungsreise Thurgau. Ehrlich gesagt, als Zürcherin, verirrt man sich nicht unbedingt in den Kanton Thurgau. Diese Annahme ist schon einmal falsch. Der Kanton Thurgau bietet mehr als nur Most aus Äpfeln und Birnen. Eine Hängebrücke, die man schon fast mit der Golden Gate Bridge vergleichen kann. Schwimmen in der Thur. Schlussendlich, für alle die noch nicht verheiratet sind, heiraten in einem barocken Rathaus in Bischofszell. 

Mit dem Fahrrad durch Weinfelden

Weinfelden lässt sich gut mit dem Velo auskundschaften. Hier gibt es viele kleine Cafés und auch ein Restaurant mit Gault Millau Punkten. Je nach Zeitpunkt des Eintreffens, ist eine Kaffee, die richtige Lösung. Gestärkt geht es weiter zum Ganggelisteg. Dies ist eine Hängebrücke im Format der Golden Gate Bridge, jedoch etwas kleiner. Sie führt über die Thur. Im Fluss kann auch gebadet werden. Im Wald um den Steg findet man lauschige Plätze für eine Zwischenverpflegung. Eine Feuerstelle für ein gemütliches Picknick befindet sich ca. 150 m vom Ganggelisteg entfernt. Besser wäre jedoch ein Picknick ohne Feuerstelle, denn diese könnte bereits besetzt sein. 

Endstation Bischofszell

Nach dem Rast, geht die Fahrt weiter nach Bischofszell. Die Altstadt erstrahlt wie aus einem Bilderbuch. In der Mitte, der mit Häusern umsäumten Altstadt, steht die römisch-katholische Pfarrkirche. Sie ist umgeben von einem grossen Garten und altem Baumbestand. Am östlichen Eingang befindet sich die der Bogenturm. Ein Tor führt zum inneren Teil des Städtchens. 

Das Rathaus in Bischofszell passt irgendwie nicht ganz zum Stil. Der hübsche, filigrane Barockbau ist nach einem Stadtbrand 1743 wieder neu erstellt worden. Das Gebäude ist wunderschön. Der Festsaal mit Stuckatur-Decken kann gemietet werden. Einer romantischen Hochzeit steht also nichts mehr im Weg. 

Verschiedene Restaurants im inneren Kern mit Terrassen oder Garten lassen die Anstrengung der Velo-Tour vergessen. Reizend ist auch der ‘Öpfel-Boxenstopp’. Ein Wasserbrunnen, gefüllt mit Apfelmost wird an die Fahrradfahrer abgegeben. Ja dann Prost!

Zurück geht es wieder mit dem Zug. Ein schöner Ausflug neigt sich dem Ende. Olga & Ollo waren begeistert.  

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